Das Haus

Das Cyriakushaus besteht aus drei Häusern – dem Gerohaus, dem Haus Hatui und dem Schweizerhaus. Wir haben insgesamt 23 Zimmer mit 54 Betten. Alle haben einen eigenen Sanitärraum mit Dusche und WC. Je nach Gruppengröße können mehr als nur eine Gruppe die Häuser gleichzeitig nutzen. Neben dem Speisesaal haben wir vier Tagungsräume, einen Gewölbekeller, einen Clubraum, zwei Teeküchen, einen Kickerkeller sowie zwei Terassen und einen Grillplatz. Dazu kommen ein Volleyballplatz und eine Tischtennisplatte. Die Wiese lädt zu weiteren Spielen oder zum Verweilen ein.

Haus Gero

… ist das größte und älteste unserer Häuser und trägt den Namen von Markgraf Gero, dem Gründer Gernrodes und des Damenstiftes. Das Gerohaus ist Teil des Damenstiftes von 961.

Heute hat es 11 Zimmer mit 30 Betten. Die Gästezimmer befinden sich im 1. und 2. Obergeschoss. Im Erdgeschoss befindet sich der Gerosaal als Tagungsort für 30 Personen mit der entsprechenden Tagungstechnik.

Haus Hatui

Hatui (939 – 1014) war die erste Äbtissin des neugegründeten Kanonissenstiftes Gernrode. Ihren Namen trägt unser kleinstes Haus mit 4 Gästezimmern (8 Betten), dem Clubraum mit Teeküche, dem Empfang, sowie dem Gruppenraum „Hatui“ und dem Cyriakuskeller.

Schweizerhaus

Das Schweizerhaus ist der ehemalige fürstliche Amtshof, erbaut im schweizer Stil. Hier hielten anhaltische Fürsten Hof und war eine fürstliche Domäne angesiedelt.

Heute beherbergt es 8 Gästezimmer (17 Betten). Ein Zimmer ist rollstuhlgerecht eingerichtet (3 Betten). Dazu stehen Ihnen zwei Gruppenräume mit der entsprechenden Seminartechnik, eine Diele für Zwischendurch, eine Sitzecke mit Teeküche im Obergeschoss und eine Sonnenterasse zur Verfügung.

Außenanlage

Im Außenbereich finden Sie einen Volleyballplatz und eine Tischtennisanlage. Zwei Terassen laden zum Aufenthalt im Freien ein. Für das gesellige Essen steht Ihnen ein Grillplatz zur Verfügung. Gern bietet Ihnen auch das Haus das Abendessen als Grillabend an.

Sie können auch neun Parkplätze im abends abgeschlossenen Gelände nutzen sowie drei weitere auf dem Kirchplatz vor dem Schweizerhaus.

Kunst im Haus

Angesichts der 1000jährigen Stiftskirche stellen wir Bilder in den Zimmern aus, die in ihrer Bildsprache die Klarheit und Symbolhaftigkeit der Romanik aufnehmen und weiterführen und andererseits in ihrer Zartheit dazu kontrastieren. Die Bilder schufen Bernd Hahn (Dresden), Angela Günther (Dessau) und Miriam Zander (Andernach).

Bernd Hahn, geboren 1954 in Neustadt/Sachsen, „zählt in seiner Generation zu den Pionieren der nonfigurativen Kunst“ (Matthias Flügge) und nimmt damit eine Aussenseiterrolle unter den Künstlern der DDR ein. Er studierte 1975-1979 in Dresden und war seit 1981 freischaffend tätig. Mit A. Kammerer, A. Küchler und J. Wenzel gründete er 1982 die Druckwerkstatt B53. 1994 erhielt er das Villa-Massimo-Stipendium in Rom und wurde Mitglied im Deutschen Künstlerbund. Von 2002 bis 2003 war er Gastprofessor an der HfBK Dresden. Bernd Hahn starb nach schwerer Krankheit im März 2011.

Angela Günther, geboren 1958 in Crimmitschau/Sachsen, hat nach dem Abitur an der Hochschule für Bildende Künste Dresden studiert. Sie war in den 80er Jahren als Restauratorin im Staatlichen Museum Schloß Mosigkau bei Dessau tätig. Heute ist sie freischaffende Malerin, Restauratorin und Kunsttherapeutin in Dessau. 1999 hatte sie im Bauhaus-Klub Dessau eine Ausstellung „Marrakech – Malerei, Grafik, Fotografie“.

Mirjam Zander, geboren 1973 in Schaffhausen (Schweiz), wuchs in Entringen bei Tübingen auf. Nach dem Abitur studierte sie von 1993 bis 1997 Malerei an der Alanus-Hochschule für Musische und Bildende Künste in Alfter bei Bonn; daran an schloß sich ein Aufbaustudium „Kunsttherapie“ mit Diplomabschuß. Nach diversen Praktika arbeitet sie seit 2001 als Leitende Maltherapeutin an der psycho-somatischen Klinik Lahnhöhe in Lahnstein. Ausstellungen hatte sie in Alfter, Bad Neuenahr, Tübingen, Bad Liebenzell und Lahnstein.

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